Fahrtrainingskurs I

06.03.2010

Dieser Samstag sollte gemäss den Wettervorhersagen ein Schneetag werden. Eine giftige Bise wie wir sie schon mehrmals diesen Winter spüren konnten, blies uns beim Aussteigen im Log Center Rothenburg um die Ohren. Schnell drängten sich alle in den warmen Theoriesaal wo uns die Kursleitung in den Personen von Martin Näpflin und Herbert Haas, dem Präsidenten, empfing. Nach der Einleitung über den Kurstag wurden 2 Gruppen gebildet. Die Gruppe 1 bereitete die Fahrzeuge für eine direkte Fahrt nach Wangen an der Aare vor, denn heute sollte das Geländefahren anstehen. Die Gruppe 2 übernahm ebenfalls die Fahrzeuge, fuhr dann zum Angewöhnen ein paar Runden im Log Center bevor es dann auf die Fahrstrecke unter der Leitung von Bruno Amstad ging.

 

Mittlerweilen hatte das Schneetreiben zugenommen und schon kurz nach der Autobahn Raststätte Neuenkirch musste abgebremst werden. Nach den Signalen zu Urteilen ein Unfall. Rasch stauten sich die Fahrzeuge und dann hingen auch schon zwei Privatfahrzeuge halb im Strassenbord. Zu schnelles Fahren bei diesen Strassenverhältnissen? Ich denke schon. Wir fuhren noch an einem weiteren Unfall auf der Gegenfahrbahn vorbei bis wir dann zügig nach Wangen an der Aare ohne Schneetreiben fahren konnten. Doch schon vor weitem war ein dunkler Vorhang zu sehen der uns alle schon bald in dichtes Schneetreiben einhüllte. Mit der Begehung des Parcours war am Anfang kein Problem. Auch als das 1. Fahrzeug als Demonstrator den Parcour abfuhr, war dies noch kein Problem. Aber mit dem dichten Schneetreiben setzte sich schnell einmal eine dichte Schneedecke auf Alles und nach dem ersten Umgang musste leider durch die Kursleitung die Übung abgebrochen werden. Es war zu gefährlich, da unter den Räder der schweren Fahrzeuge sich sofort eine Eisschicht bildete und damit das Fahren verunmöglichte. Nur noch mit einer Kettenmontage konnten die Fahrzeuge von der Piste geholt werden. Selbst bei der Kettenmontage war im Gelände kein Stehen oder Gehen möglich und manch einer fiel der Länge nach hin.

 

Es war ein kluger Entscheid, denn alle Fahrzeuge konnten sicher auf dem Parkplatz für die Weiterfahrt aufgestellt werden. Beim Mittagessen im Schützenhaus trafen wir auch auf die zweite Gruppe die ebenfalls die Grössten Probleme auf ihrer Fahrstrecke gehabt hatten und die mitgekommenen Polizisten halfen bei den Unfallmeldungen bei den zahlreichen Unfällen direkt vor Ort. Auch wenn sich das Wetter etwas beruhigt hatte, an ein weiteres Fahren auf der geplanten Strecke (Kantonsstrassen) war nicht zu denken. So entschied Herbert auf einen Übungsabruch und auf dem direkten Weg verschoben wir uns nach dem Log Center Rothenburg, wo alle bis ca. 15.30 Uhr eintrafen. Wir waren froh diesen Weg genommen zu haben, stauten sich doch auf der andern Autobahnseite die Fahrzeuge über 20 km Länge.

 

Die Abgabe der Fahrzeuge mit Abspritzen (brr, war das kalt) war dann Routinearbeit und ging flüssig voran. Mit der Schlussbesprechung konnte die Kursleitung eine trotzdem gut gelaunte Gruppe entlassen. Es ist vorgesehen diese Übung mit dem der Geländefahrpiste bald nachzuholen, in der Hoffnung, dass der Wettergott mehr Rücksicht auf die GMMU nehmen wird. Ein grosses Dankeschön an das OK des Anlasses und wir kommen wieder.

 

Eindruck vom Anlassen

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