Truppentransporter DURO

15.11.2010 17:30 von Lt Muggli Matthias

Reparaturanfällige Bremsen und Automatikgetriebe

Quelle: Sonntagszeitung vom 26.09.2010

Man spricht 669 nicht einsatzfähige Fahrzeuge - rund ein Viertel des Gesamtbestandes. Die Armee verfügt über 2957 Fahrzeuge des Typ DURO I. Davon sind 340 in der Werkstatt und 329 noch am Lager sagt Armeesprecher Christian Burri. Tatsche ist, dass die DURO-Fahrzeuge zu den 36 Problemanalyse in der Logistik der Armee gehören. Als solchen "Engpasssystem" bezeichnet die Armee Material und Fahrzeuge, die nur in geringer Zahl vorhanden sind, aber übermässig genutzt und dadurch immer knapper werden. Zusammen mit den übrigen Lastwagen bilden die DUROS das "Rückgrat" für den Personen- und Sachtransport" heisst es beim Departement. Fallen also durch die übermässige Belastung noch mehr DUROS aus, droht der Armee ein Chaos. Armeechef André Blattmann hat Ende August veranlasst, vermehrt Truppenhandwerker und Wartungs-Spezialisten aufzubieten. WK-Soldaten und Rekruten der Instandssetzungsschulen müssen die defekten Fahrzeuge reparieren. Vier Probleme die vermehrt auftreten: überhitze Automaten, übermässige Bremsbelägeverschleiss, defekte Parksperren und Geländeuntersetzung.

 

Mit dem Rüstungsprogramm 2008 beschafft sich die Armee für rund 400 Millionen Franken 220 neue DURO-Fahrzeuge des Typ IIIP, eine Weiterentwicklung und gepanzerte Version des DURO I. Gemäss Informationen sind diese Fahrzeuge wegen ihrer Panzerung noch zu schwer und müssen nochmals überholt werden. Für das Rüstungsprogramm 2010 sind weitere Fahrzeuge geplant.

 

Weitere Informationen zum Fahrzeug sind auf der Webseite der MOWAG erhältlich.

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